Peperoncini-Paste selber machen – scharf, italienisch & einfach

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Selbstgemachte Peperoncini-Paste in einem Einmachglas auf einen TischFoto: Jiri Hera/stock.adobe.com
Zeit gesamt 25 Min.
Zubereitungszeit 25 Min.
Schwierigkeit Mittel
Zubereitung
  • 1
    Die Peperoncini waschen, jeweils der Länge nach halbieren, nach Belieben entkernen und fein hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und ebenfalls hacken.
  • 2
    Das Olivenöl in einem Topf leicht…
Tipp

SO GELINGT SIE GARANTIERT

Capsaicin im Griff behalten: Beim Halbieren und Hacken Einmalhandschuhe tragen und danach nicht ins Gesicht/an die Augen fassen. Das Capsaicin bleibt sonst stundenlang an den Fingern und brennt.

Schärfe gezielt steuern: Die meiste Schärfe sitzt in den weißen Scheidewänden und Kernen. Für eine mildere Paste großzügig entkernen, für volle Schärfe die Kerne mitverarbeiten – so hast du das Ergebnis selbst in der Hand.

Sanft ziehen, nicht braten: Das Öl wirklich nur leicht erwärmen und bei kleiner Hitze köcheln. Bräunt der Knoblauch, wird die Paste bitter – es geht ums langsame Durchziehen, nicht ums Anbraten.

Gläser richtig sterilisieren: Gläser und Deckel 10 Minuten in kochendem Wasser auskochen (oder bei ca. 120 °C im Backofen) und die Paste heiß und randvoll einfüllen. Nur so wird sie lange haltbar.

Öl als Schutzschicht: Die abgekühlte Paste im Glas mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken. Das schließt Luft aus, schützt vor Schimmel an der Oberfläche und hält die Paste länger frisch.

FAQ

Wie lange ist selbst gemachte Peperoncini-Paste haltbar? In heiß befüllten, sterilen Gläsern hält sie im Kühlschrank bis zu 2–3 Monaten. Eine Schicht Olivenöl obendrauf verlängert die Haltbarkeit. Immer einen sauberen Löffel benutzen und das Glas nach dem Öffnen gekühlt lagern.

Wie scharf wird die Paste – und kann ich sie milder machen? Die Schärfe hängt von Sorte und Kernanteil ab. Entkernst du die Peperoncini, wird die Paste deutlich milder; mit Kernen und Scheidewänden wird sie feurig. Wer es sanfter mag, mischt einen Teil milde rote Spitzpaprika unter.

Wozu passt Peperoncini-Paste? Schon ein Teelöffel würzt ganze Gerichte: zu Pasta (Aglio-e-Olio-Stil), auf Bruschetta und geröstetem Brot, in Tomatensoßen und Suppen, zu Käse, gegrilltem Gemüse oder Fleisch – oder als Antipasti-Aufstrich.

Kann ich Peperoncini durch normale Peperoni oder Chili ersetzen? Ja. „Peperoncini" ist die italienische Bezeichnung für scharfe Schoten – du kannst genauso rote Peperoni oder Chilis verwenden. Achte auf den Schärfegrad und passe die Menge entsprechend an.

Kann ich die Paste einfrieren? Ja. Am besten portionsweise in einer Eiswürfelform einfrieren – so taust du immer nur so viel auf, wie du gerade brauchst, und hast trotzdem einen Dauervorrat.

Unsere Peperoncini-Paste ist ein Rezept für alle, die es gern scharf mögen: In nur 25 Minuten köchelst du aus frischen Peperoncini, Knoblauch und Ingwer eine würzig-fruchtige Paste. Ob zu Pasta, auf knusprigem Brot oder als Mitbringsel im Glas – sie bringt sofort südländisches Feuer auf den Teller. Und weil du sie heiß in Gläser füllst, hast du immer einen scharfen Vorrat parat.

Zutaten
  • ${ recipe_quantity_value}
  • 500 ${ingredients[0].amount.toString().replace('.', ',')} g rote Peperoncini
  • 4 ${ingredients[1].amount.toString().replace('.', ',')} Knoblauchzehen
  • 2 cm Ingwer
  • 4 Weitere Zutaten ...
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